Plauens Stadtbild trägt die Handschrift einer bewegten Baugeschichte, geprägt vom Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und der industriellen Blütezeit der Spitzenherstellung. Heute entstehen in der 65.000-Einwohner-Stadt an der Weißen Elster moderne Wohnquartiere und Gewerbebauten, oft auf historisch verfüllten Arealen oder in Hanglagen am Übergang zum Vogtland. Die geotechnische Baugrubenüberwachung wird dabei zum entscheidenden Bindeglied zwischen mutiger Architektur und einem Untergrund, der seine Tücken hat. Wir begleiten Aushubarbeiten in Plauen von der ersten Sondierung bis zur Freigabe der Gründungssohle mit einem Messprogramm, das Verformungen, Setzungen und Grundwassereinflüsse lückenlos erfasst.
Eine Baugrube in Plauen ist kein statisches System – der vogtländische Schiefermantel und die Auesedimente verlangen eine Überwachung, die jede Millimeterverschiebung ernst nimmt.



