Plauen liegt im Vogtland auf rund 350 Metern Höhe, und der Baugrund hier überrascht selbst erfahrene Planer immer wieder. Die Flussauen der Weißen Elster haben feinkörnige Sedimente abgelagert, während die Hanglagen von verwittertem Schiefergebirge geprägt sind. Wer im Stadtgebiet eine Rütteldruckverdichtung bemessen will, braucht belastbare Kennwerte aus dem Labor. Ohne die richtige Klassifizierung des anstehenden Bodens wird aus der Tiefenverdichtung schnell eine teure Fehlplanung. Unser Team führt die notwendigen bodenmechanischen Voruntersuchungen nach DIN 4094 durch und legt die Parameter fest, mit denen die Verdichtung tatsächlich funktioniert. Besonders die engen Baufelder in der Plauener Innenstadt erfordern eine präzise Abstimmung von Rüttelenergie und Rasterabstand, denn Nachverdichtungen unter bestehender Bebauung sind ein Albtraum.
Ohne Kenntnis der Kornabstufung und des Feinkornanteils bleibt die Bemessung der Rütteldruckverdichtung eine Lotterie.



