Zwischen dem Plauener Stadtzentrum und den Hanglagen im Ortsteil Straßberg liegen geologische Welten. Während der Talkessel um die Weiße Elster von quartären Auelehmen und Kiesen geprägt ist, trifft man in den höheren Lagen auf verwitterten Diabas und Tonschiefer des Vogtlands. Die konventionelle Sondierung mit der schweren Rammsonde stößt hier oft an ihre Grenzen, weil die Schlagzahlen sprunghaft variieren und keine differenzierte Bodenansprache zulassen. Wir setzen deshalb auf die Drucksondierung (CPT), die den Spitzenwiderstand und die lokale Mantelreibung in einem durchgehenden Messprofil mit Zentimeterauflösung aufzeichnet und so die geologischen Übergänge in Plauen sichtbar macht, noch bevor der erste Bagger anrollt.
Die Drucksondierung liefert in Plauen ein lückenloses Messprofil – das ist unser Auge im Untergrund, bevor der erste Stein gesetzt wird.



