Die DIN 18130-1 und das Arbeitsblatt DWA-A 138 fordern klare Kennwerte zur Wasserdurchlässigkeit des Untergrunds, bevor in Plauen ein Bauwerk oder eine Versickerungsanlage entsteht. Der Felddurchlässigkeitsversuch (Lefranc/Lugeon) liefert diese Werte direkt am Bohrloch und bildet die tatsächlichen Bodenverhältnisse ab, nicht nur eine Laborprognose. In den verwitterten Schiefer- und Diabasböden des Vogtlands, die das Stadtgebiet von Plauen prägen, sind Laborwerte oft irreführend. Wir setzen den Versuch seit Jahren in der Region ein, besonders wenn Bauherren eine wasserrechtliche Erlaubnis nach WHG benötigen. Ergänzend zur Durchlässigkeit bietet die Korngrößenanalyse eine genaue Bestimmung der Kornverteilung, die für die Dimensionierung von Sickerrigolen unverzichtbar ist.
Ein einziger Feldversuch in der richtigen Tiefe erspart oft aufwändige Drainagen, die in Plauens wechselhaftem Untergrund sonst Jahre später fällig werden.



