Der Plauener Baugrund ist eine Wundertüte: Schieferverwitterung, Tonsteine und teils meterdicke Hanglehme wechseln sich auf kürzester Distanz ab. Wer hier ein Bauwerk plant, muss die effektiven Scherparameter kennen – pauschale Annahmen reichen nicht. Der Triaxialversuch liefert belastbare Werte für Reibungswinkel und Kohäsion unter wirklichkeitsnahen Spannungszuständen. Unser Labor in der Region führt konsolidierte, drainierte Versuche nach DIN 18137 durch. Ob für die Standsicherheit einer tiefen Baugrube an der Weißen Elster oder die Böschungsstabilität am Rande des Vogtlandes – wir bereiten die Proben sorgfältig vor und fahren die Belastungsstufen mit der nötigen Genauigkeit, die ein setzungsarmer Untergrund verlangt. Die Auswertung der Mohrschen Spannungskreise erfolgt rechnergestützt, der Prüfbericht enthält alle Diagramme und Kennwerte für den Statiker.
Drei Laststufen, eine Bruchgerade: Der Triaxialversuch zeigt, was der Boden wirklich aushält – ohne die Unsicherheiten einfacherer Laborverfahren.



